Alemannischer Chorverband e.V.

 

 

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150 Jahre Gesangverein Nordschwaben

2018 war das große Jubiläumsjahr des Gesangvereins Nordschwaben.
Insgesamt 150 Jahre durften gefeiert werden.

 

 

 

Der GV Nordschwaben war ursprünglich ein reiner Männerchor.
1993 anlässlich der 125 Jahresfeier, wurde ein Jubiläumschor initiert, bei dem erstmals Frauen mitsingen durften. Was als Projektchor zuerst nur dazu diente, die Jubiläumsfeier würdig zu gestalten, wurde dann doch weitere 25 Jahre erfolgreich weitergeführt. Natürlich vollzog sich die Umstellung auf einen gemischten Chor nicht ohne Protest. Es bedurfte von beiden Seiten viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und Toleranz.

Ein Glücksfall für den neuen gemischten Chor war die Verstärkung mit Frauen- und Männerstimmen aus Warmbach.  Man verstand sich nicht nur auf der Bühne sehr gut, sondern auch privat bildeten sich viele Freundschaften heraus.
Der Gesangverein Nordschwaben in seiner jetzigen gemischten und verstärkten Form war aus dem Jubiläum 1993 entstanden, und kann 2018 gemeinsam das 150 jährige Jubiläum begehen.
 

Gefeiert wurde mit zwei Veranstaltungen:

Am 25.Februar 2018 veranstaltete der GV Nordschwaben einen Konzerttag unter dem Motto:
„Seit 150 Jahren wird gesungen im Dorf“
Neben dem gemischten Chor sorgte auch der Frauenchor von Nordschwaben„Just for Fun“, ein Ableger des Gesangvereins für einen glanzvollen Start in das Jubiläumsjahr. Grußworte wurden dabei von Bürgermeister Eberhard von Rheinfelden und auch vom Präsidenten des Alemannischen Chorverbandes, Hugo Pfefferle, überbracht.Der Nachmittag gehörte den Gastchören, wie dem Gemischten Chor Dossenbach, dem Gospelchor Dossenbach und dem dem Gesangverein Raitbach, die Ihrerseits das Publikum sehr gut unterhalteten.

Am Sonntag, 23.September 2018 folgte dann ein zweiter großer Konzerttag.
Begonnen wurde mit einem Gottesdienst, der tatkräftig vom Chor „Just for Fun“ mitgestaltet wurde.
Der anschließende Frühschoppen und das Mittagessen wurde von den Dinkelbergmusikanten souverän umrahmt.
Frisch gestärkt gehörte der Nachmittag dem Chorgesang.
Die Gastchöre wie die „Singgemeinschaft Degerfelden-Eichsel“, der „GV Gresgen“, die „ChoriFeen“ aus Kürnberg und nicht zuletzt der Frauenchor „Just for Fun“ sorgten Ihrerseits für einen tollen und sehr unterhaltsamen Nachmittag. Das war nicht nur ein wunderbarer Tag , sondern auch ein absoluter Höhepunkt im Jubiläumsjahr.
Auch wenn es viel Arbeit war, und nicht immer alles reibungslos gelaufen ist, hat es sich voll und ganz gelohnt. Es kann nur gehofft werden, dass ein jeder viel Schwung und Elan aus diesen beiden Veranstaltungen mitnehmen konnte, damit bestehende oder künftige Probleme beherzt angegangen werden können – ganz nach dem Motto: Aufgeben ist keine Option

Claudia Kübler-Rümmele/2018


 

Mit dem Stimm-TÜV zu schönerem Gesang

   
 

Über die kompetenten Referenten Michael Herrmann und Jacqueline Forster freut sich Verbandschorleiter Jürgen Nass.

Foto: Rümmele

 

Der Alemannische Chorverband (ACV) richtete für seine Mitglieder eine Stimmbildung aus. Rund 70 Personen nahmen mit großer Motivation daran teil und lernten von Michael Herrmann und Jacqueline Forster viel Interessantes und Nützliches im Umgang mit dem Werkzeug Stimme.

Forster, Opernsängerin und erfahrene Musikpädagogin, vermittelte die Technik, während Herrmann, Pianist, Dirigent und Komponist, den gesanglichen Teil übernahm.
Forster führte die Anwesenden in den Stimm-TÜV ein, und erklärte anschaulich, wie jeder mit ein bisschen Training von ihm profitieren kann. Lockere Bewegung, gespannte (aber nicht verspannte) Dynamik, Lockerheit in den Schultern, eine freie, nicht blockierte Mittelachse, die vom Scheitel bis zur Sohle schwingen und vibrieren kann, das Wissen um die Atmung und was genau beim Ein- und Ausatmen geschieht, das ist laut Forster das Handwerkszeug, mit dem jeder die richtigen Resonanzen im Körper erzeugen und sein eigenes Klangbild erheblich verbessern kann.

Herrmann setzte die erlernte Technik in die Praxis um. Großen Wert legte er dabei auf Haltung und Intonation, ohne dabei stimmlich zu kräftig zu werden. Singen, so Herrmann, sei 70 Prozent Hören und nur 30 Prozent Singen, doch gerade am Zuhören fehle es oft. Zuhören erfordere Konzentration, Aufmerksamkeit und Zurücknahme der eigenen Person. Im Halbkreis um das Klavier stehen, sich ein Gegenüber suchen, die Lieder fast auswendig vortragen und dabei dem Nachbarn zuhören – das hörte sich anfangs zwar schwierig an,
war aber einfacher als gedacht und vom Klangerlebnis her überwältigend. Innerhalb von kurzer Zeit wurden so drei, teils neue Lieder auf einem bereits hohem Grundniveau einstudiert.